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 Gruppenfoto Am Morgen des 14.09.
brachen zum inzwischen sechsten Mal 16 Schüler des NGN mit ihren beiden
Begleitern vom Nürnberger Hauptbahnhof zum vom bewährten schuleigenen
Reiseveranstalter Mr. Big G Travels organisierten Austausch mit der
deutschsprachigen Erasmios-Schule nach Athen auf, wo sie per Schulbus vom
Flughafen zur Schule und den bereits auf sie wartenden Gastfamilien gebracht
wurden. Schon am nächsten Tag begann das umfangreiche Besuchsprogramm mit der
Besichtigung des erst im Juli eröffneten neuen Akropolis-Museums, der Akropolis
und der Agora, des antiken Marktplatzes von Athen. Am Mittwoch führte die
Schüler eine ganztägige Fahrt in die Peloponnes. Auf dem Programm stand ein
Ausblick auf den Kanal von Korinth, die Ersteigung der frühgriechischen Festung
Mykene aus dem 2. Jahrtausend v. Chr. die Erkundung des anmutigen Städtchens
Nafplion, das im 19. Jahrhundert für kurze Zeit vor Athen die Rolle der
griechischen Hauptstadt inne gehabt hatte, und der Besuch des antiken Theaters
von Epidauros. Für den darauffolgenden Donnerstag war eine großangelegte
Wanderung durch das Stadtzentrum vorgesehen, die u. a. das Nationalmuseum, das
Parlament, das Olympiastadion, das speziell für die erste Olympiade der Neuzeit
im Jahre 1896 erbaut worden war, und natürlich einen kurzen Einkaufsbummel im
stimmungsvollen Stadtviertel Pláka am Fuße der Akropolis beinhaltete. Am
Freitag schließlich wurde noch eine Exkursion mit der Fähre vom Hafen Piräus
aus auf die nahegelegene Insel Ägina unternommen, wo ein byzantinisches
Kloster, ein verlassenes Geisterdorf und der antike Tempel der Aphaia, dessen
Giebelfiguren heute in der Münchener Glyptothek stehen, in Augenschein genommen
wurden. Sogar für einen kurzen Badestopp an einem beschaulichen Strand reichte
die Zeit, bevor die Rückkehr anstand. Das Wochenende verbrachten die Schüler
dann bei ihren Gastfamilien, wo sie griechische Gastfreundschaft und
südländisches Familienleben in Verbindung mit kleineren Ausflügen in den Raum
Athen erlebten. Am Montag schloss sich zu guter Letzt ein kurzer Aufenthalt an
der Erasmios-Schule mit der Gelegenheit zum Unterrichtsbesuch und der
offiziellen Begrüßung - und zugleich Verabschiedung - durch den dortigen
Schulleiter an, bevor die griechischen Partner unsere Schüler, hoffentlich um
viele interessante Erfahrungen reicher und bestrebt, die schönen Erlebnisse
beim griechischen Gegenbesuch vor Weihnachten in Nürnberg zu vergelten, dann am
Athener Flughafen nach Deutschland verabschiedeten.
Der Gegenbesuch
der Griechen fand in der Vorweihnachtswoche vom 13. bis 20. Dezember statt. Da
es keinen Direktflug von Athen nach Nürnberg gab, traf die Gruppe am Münchener
Flughafen ein, von wo aus sie per Bahn nach Nürnberg fahren musste, um sich
nachmittags endlich von den deutschen Partnern begrüßen lassen zu können und
den Rest des Tages bei den Gastfamilien zu bleiben. Am Montag stand für die
Gäste nach einem kurzen Unterrichtsbesuch und der Begrüßung durch unseren
Schulleiter Herrn Bruckner die Stadtführung durch Nürnberg (Altstadt, Burg,
Weihnachtsmarkt) auf dem Programm. Am Dienstag unternahmen die Griechen mit
ihren beiden Lehrern eigenständig einen Ausflug nach München, während die
deutschen Partner wiederum die Schulbank drücken mussten. Am Mittwoch ging es -
diesmal in Begleitung der Deutschen - nach Rothenburg, wo die Stadtmauer, die
Hauptkirche St. Jakob, das Rathaus und das Kriminalmuseum in Augenschein
genommen wurden, bevor man am Abend gemeinsam das Weihnachtskonzert am NGN
besuchte. Am Donnerstag fand für die Gesamtgruppe ein Ausflug nach Regensburg
mit Stadtbesichtigung (Reste des Römerlagers, ehemaliges Judenviertel am
Neupfarrplatz, Dom St. Peter, Steinerne Brücke) statt. Nachmittags ging es per
Bus nach Donaustauf zur Walhalla, die nach einer kurzen Winterwanderung durch
den Wald plötzlich majestätisch vor den Augen auftauchte. Nach der Rückkehr
konnten sich die von den niedrigen Temperaturen etwas geschwächten Teilnehmer
noch ungefähr eine Stunde im Regensburger Einkaufszentrum Arkaden
regenerieren, bevor die Heimreise nach Nürnberg anstand. Freitags hatten die
Griechen nach einem kurzen Unterrichtsbesuch die Gelegenheit, Nürnberg bei
einer weiteren Stadtführung - wiederum ohne deutsche Partner - noch gründlicher
kennen zu lernen (u. a. Parteitagsgelände, Spielzeugmuseum). Den Samstag verbrachten
die Griechen bei ihren deutschen Gastfamilien, die mit ihnen bei kleineren
Unternehmungen den Nürnberger Raum weiter erkundeten. Am Sonntag schließlich
traf man sich um die Mittagszeit am Nürnberger Hauptbahnhof, um die griechischen
Gäste, die in einigen Fällen hoffentlich zu guten Freunden geworden sind,
wieder über München nach Athen zu verabschieden.
Grosser
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