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...lautet die Überschrift eines Berichtes der
Süddeutschen Zeitung und trifft das Motto unter der die Europäische
Talent Akademie Lindau 2009 steht, ganz genau.
Hierbei handelt es sich um eine
außerschulische Ferienakademie des Fraunhofer Instituts, an der insgesamt
60 vielseitig interessierten Jugendlichen der Klassen 10 und 11 die
Möglichkeit gegeben wird, sich mit andern Schülern aus Bayern, Österreich und
Schweiz auszutauschen und so das Wissen über Natur- und Geisteswissenschaften,
Kunst und Kultur zu erweitern und zu vertiefen.
Als ich Anfang des Jahres 2009 auf das Programm
aufmerksam gemacht wurde an diesem teilzunehmen, versuchte ich mein Glück
zuerst bei einer internen Bewerbung in der Schule und als ich dort genommen wurde,
bei dem Fraunhofer Institut selbst. Bald darauf kam die Zusage, ich freute mich
sehr unter den vielen anderen Jugendlichen ausgewählt geworden zu sein und
wartete schon sehr gespannt auf
das Vorbereitungswochenende. Anfang Juli war es dann soweit, das
erste Treffen in Lindau am Bodensee fand statt. Dort lernte ich die anderen
Akademieteilnehmer erstmals kennen und bekam einen Eindruck, wie der
Alltag der zweiwöchigen "Hauptakademie" in den Sommerferien ablaufen
würde. Dieser begann um 8:30 Uhr und endete um 21:30 Uhr. Es gab 5 verschiedene
Kurse zu je 12 Akademieteilnehmern, in denen man sich zusammen mit den
Kursleitern die meiste Zeit des Tages befand. Für einen dieser fünf Workshops
konnte man sich schon im Voraus bewerben, dabei gab es zur Auswahl:
- Wasser
und Mee(hr)r- der Bodensee,
- Architektur-
die Gestaltung von Räumen,
- Denken
ohne Grenzen - Philosophie oder die Mutter aller Wissenschaften,
- Von
der Linse zum Foto - Mach doch mal ein Bild und
- Klimaentwicklung
und neue Energietechnologien, mit welchem ich mich beschäftigte.
Als Ausgleich zu den verschiedenen Themen gab
es die kursübergreifenden Angebote Musik und Tanz. Ich wählte
"Tanz", wo wir vor allem lernten, unsere Gefühle und gefundenen Ideen
und Bilder für die Gestaltung eines Tanzes zu nutzen.
Anfang August startete dann die Sommerakademie, so wurde die
Jugendherberge in Lindau für 2 Wochen mein neues Zuhause. Die Tage waren zwar
sehr anstrengend, dennoch machte das Experimentieren und Forschen sowie das
Singen und Tanzen im Bodensee Gymnasium sehr viel Spaß. So konnten wir in
meinem Kurs viele eigene Experimente selbstständig durchführen und sehr viel
ausprobieren, was im normalen Unterricht oft nicht möglich ist. Außerdem
gab es keine Noten, weswegen die Atmosphäre in den Kursen auch zwischen den
Akademieteilnehmern und Leitern sehr entspannt und locker war
und so die Kursteilnehmer animierte, mehr als im normalen Schulunterricht
nachzufragen und zu experimentieren. So haben wir in meinem Kurs viel über das
Klima unserer Erde und über den Einfluss des Menschen darauf gelernt.
Ganz besondere Highlights waren der Ausflug
zum Institut für Seeforschung in Langenargen sowie die Wanderung auf den
Pfänder und der gemeinsame Grillabend am Bodensee, mit selbst gefangenen
Fischen vom Bodenseekurs.
Die zweiwöchige Ferienakademie wurde mit einem
Abschlussabend beendet, bei dem wir unseren Familien und Bekannten die
Ergebnisse unserer Kurse, sowie unserer kursübergreifenden Angebote darbieten
konnten.
Ende Oktober fand dann das letzte Treffen der Akademie
statt, das Nachbereitungswochenende, wo wir unsere Ergebnisse noch
dokumentierten.
Insgesamt kann ich sagen, dass ich von dieser Zeit äußerst
viel mitgenommen habe, sowohl sehr viel Wissen, als auch viele neue Freunde,
mit denen ich hoffentlich noch lange in Kontakt bleiben werde. So bereue ich es
auf gar keinen Fall "Überstunden in meinen Ferien" gemacht zu haben.
Celine Helm, Q11
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