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Mittwoch, 08.09.2010
Neues Gymnasium Nürnberg | Weddigenstr. 21 | 90478 Nürnberg | Tel. (0911) 231 - 14 230

Aktuell...

Nachprüfungen: 1. Fach am Mittwoch, 8.9.; 2. Fach am Freitag, 10.9.; Beginn jeweils um 9.00 Uhr, Ende gegen 10.00 Uhr.
 
     
 
Die Lateinkurse der Oberstufe in Regensburg Drucken E-Mail

Trotz sehr frostiger Temperaturen machten wir uns am 20. Oktober 2009 um 9.30 Uhr zu einer Exkursion nach Regensburg auf. Mit dabei waren der Latein- kurs der Q11 und der Lateinleistungskurs der K12 mit seinem Lehrer Herrn Langheinrich.

Regensburg Regensburg

Nach einer Stunde Zugfahrt kamen wir in Regensburg an und mussten feststellen, dass es in der Hauptstadt der Oberpfalz noch kälter war als zu Hause. Doch das konnte Herrn Langheinrichs Elan nicht bremsen, und nachdem wir in zwei Gruppen aufgeteilt worden waren, begann die Stadtführung mit zwei Führerinnen. Startpunkt war etwas außerhalb der Innenstadt bei Stadtmauerüberresten aus der Antike und dem Mittelalter. Die römische Geschichte Regensburgs beginnt ungefähr 79 nach Christus mit der Errichtung eines Kohortenkastells. 179 nach Christus wurde dieses zu einem römischen Legionslager ausgebaut. Dessen Existenz hat bis heute Spuren im Straßenverlauf der Innenstadt hinterlassen. Anschließend gelangten wir in die Altstadt und besichtigten dort den gotischen Dom, Kirchen und Patrizierhäuser. Am Rathaus entdeckten wir das Wappen Regensburgs, zwei verschränkte Schlüssel, und drei mysteriöse Metallstäbe, die an der Rathauswand angebracht waren. Nach der Entzifferung der altdeutschen Worte darüber erkannten wir, dass es sich hierbei um die Maßeinheiten der mittelalterlichen Stadt handelte, welche sich von Stadt zu Stadt unterschieden. Wir setzten unseren Weg fort und gelangten zur Donau und der Steinernen Brücke. Letztere stammt aus dem Mittelalter und blieb in ihrer langen Geschichte von Feinden weitgehend unzerstört. Am Ende unserer Stadtführung stießen wir dann wieder auf ein römisches Relikt: die Porta praetoria, eines der vier Tore zum Legionslager.

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Nach der Mittagspause ging es dann weiter Richtung historisches Museum. In den gleichen Gruppen wie vormittags erhielten wir eine Führung in der römischen Abteilung, die uns den Alltag in den castra Regina näherbrachte. So lernten wir zum Beispiel, dass sich modische Frisuren zur Römerzeit im ganzen Reich dadurch verbreiteten, dass der Kopf der Kaisergattin auf Münzen geprägt wurde. Auch über die römische Küche erfuhren wir sehr viel.  So galt ein Essen als gelungen, wenn man weder am Geruch noch am Aussehen noch am Geschmack erkennen konnte, um welches Produkt es sich ursprünglich handelte.

Nach einer weiteren Pause machten wir uns schließlich wieder auf den Heimweg, sodass wir um 18.30 Uhr den Nürnberger Hauptbahnhof erreichten.

Wir möchten uns für die Organisation bei Herrn Buckel und Herrn Langheinrich bedanken. Wir konnten viele interessante Eindrücke gewinnen.

Christiane Kurz, Katharina Limberger
LK Latein

 
 
     
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