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Trotz sehr frostiger Temperaturen machten wir uns am 20. Oktober 2009 um 9.30 Uhr zu einer Exkursion nach Regensburg auf. Mit dabei waren der Latein- kurs der Q11 und der Lateinleistungskurs der K12 mit seinem Lehrer Herrn Langheinrich.
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Nach einer Stunde Zugfahrt kamen wir in
Regensburg an und mussten feststellen, dass es in der Hauptstadt der Oberpfalz
noch kälter war als zu Hause. Doch das konnte Herrn Langheinrichs Elan nicht
bremsen, und nachdem wir in zwei Gruppen aufgeteilt worden waren, begann die
Stadtführung mit zwei Führerinnen. Startpunkt war etwas außerhalb der
Innenstadt bei Stadtmauerüberresten aus der Antike und dem Mittelalter. Die
römische Geschichte Regensburgs beginnt ungefähr 79 nach Christus mit der
Errichtung eines Kohortenkastells. 179 nach Christus wurde dieses zu einem
römischen Legionslager ausgebaut. Dessen Existenz hat bis heute Spuren im
Straßenverlauf der Innenstadt hinterlassen. Anschließend gelangten wir in die
Altstadt und besichtigten dort den gotischen Dom, Kirchen und Patrizierhäuser.
Am Rathaus entdeckten wir das Wappen Regensburgs, zwei verschränkte Schlüssel,
und drei mysteriöse Metallstäbe, die an der Rathauswand angebracht waren. Nach
der Entzifferung der altdeutschen Worte darüber erkannten wir, dass es sich
hierbei um die Maßeinheiten der mittelalterlichen Stadt handelte, welche sich
von Stadt zu Stadt unterschieden. Wir setzten unseren Weg fort und gelangten
zur Donau und der Steinernen Brücke. Letztere stammt aus dem Mittelalter und
blieb in ihrer langen Geschichte von Feinden weitgehend unzerstört. Am Ende
unserer Stadtführung stießen wir dann wieder auf ein römisches Relikt: die
Porta praetoria, eines der vier Tore zum Legionslager.
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Nach der Mittagspause ging es dann weiter
Richtung historisches Museum. In den gleichen Gruppen wie vormittags erhielten
wir eine Führung in der römischen Abteilung, die uns den Alltag in den castra
Regina näherbrachte. So lernten wir zum Beispiel, dass sich modische Frisuren
zur Römerzeit im ganzen Reich dadurch verbreiteten, dass der Kopf der
Kaisergattin auf Münzen geprägt wurde. Auch über die römische Küche erfuhren
wir sehr viel. So galt ein Essen als
gelungen, wenn man weder am Geruch noch am Aussehen noch am Geschmack erkennen
konnte, um welches Produkt es sich ursprünglich handelte.
Nach einer weiteren Pause machten wir uns
schließlich wieder auf den Heimweg, sodass wir um 18.30 Uhr den Nürnberger
Hauptbahnhof erreichten.
Wir möchten uns für die Organisation bei
Herrn Buckel und Herrn Langheinrich bedanken. Wir konnten viele interessante
Eindrücke gewinnen.
Christiane Kurz,
Katharina Limberger
LK Latein
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