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DenkMal drüber nach!

kulturerbe2018P-Seminar „Lost Traces – Europäisches Kulturerbejahr 2018“ des Neuen Gymnasiums Nürnberg in Zusammenarbeit mit der LAG Architektur und Schule und dem testimon Verlag

Samstag, den 30.06.2018, 11.00 – 16.00 Uhr

  • Platz der Opfer des Faschismus
  • Zwangsarbeiterdenkmal am Plärrer
  • Siegessäule am Köpfleinsberg
  • Zeppelintribüne (Mittelbau)
  • Ehrenhalle Luitpoldhain

um 16:00 Uhr Abschlussfest mit Kaffee und Kuchen bei der Ehrenhalle

Begeben Sie sich mit uns auf eine Spurensuche in der Stadt. Orte, die geschaffen wurden, um sich zu erinnern, welche aber im Stadtbild untergehen, nicht gesehen werden und somit Gefahr laufen vergessen zu werden. Wir möchten Sie einladen, sich auf diese Orte einzulassen, über sie und ihre Beziehung zu Nürnberg und Europa informiert zu werden und mit uns Visionen für diese Orte zu entwickeln.

betreuende Lehrkraft: Sabine Buxeder, OStRin

Wie entstand der Mensch?

Dieser Frage gingen die Schülerinnen der Klasse 6c im Fach Geschichte nach und setzten sich mit zwei unterschiedlichen Mythen zur Entstehung des Menschen auseinander und verbildlichteten diese in einem Comic. Zum einen sehen wir den Gründungsmythos, wie er in der Bibel zu finden ist, zum anderen die Vorstellungen der Marind-anim  aus Neuguinea.

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OStRin Sabine Buxeder

Die Zeitreise der 7G ins Mittelalter- den Rittern einmal ganz nah

Wie wurde man Ritter? Welche Ausrüstung brauchte man und wie schwer war diese eigentlich? Trugen Ritter eigentlich Unterwäsche? Welche Modetrends waren angesagt?

Mit diesen und vielen weiteren Fragen im Gepäck besuchte die Klasse 7G am 25.11.2016 das Germanische National Museum. Nach einer sehr interessanten Führung durch die mittelalterliche Abteilung des GNM, durften verschiedenste Rüstungen bestaunt werden. Die wichtigsten Unterschiede zwischen einer Turnierrüstung und einer Kriegsrüstung wurden aufgezeigt. Außerdem erfuhren wir auch, dass Rüstungen ganz nach dem persönlichen Geschmack gestaltet werden konnten. Somit zierten angsteinflößende Fratzen die Visiere oder spitze drachenähnliche Dornen die Fingergelenke der Handschuhe oder den Rückenpanzer. Jedoch durften auch modische Highlights wie 40 Zentimeter lange Spitzschuhe, die später von sehr breiten flossenförmigen Schuhen abgelöst wurden, nicht fehlen. Folglich galt auch bereits damals der Leitspruch: Wer schön sein will muss leiden! Daher ist es wenig verwunderlich, dass Knappen bei Turnieren ihre Herrn mit Flaschenzügen auf ihre Rösser hieven mussten.

mittelalter7g 2016aDen krönenden Abschluss unserer Zeitreise mittelalter7g 2016bbildete schließlich die Anprobe einer ca. 30 Kilogramm schweren Ritterrüstung. Diese Erfahrung ließ bei vielen von uns ein beklemmendes wenig heroisches Gefühl aufkommen, da wir nun nachvollziehen konnten wie mühsam ein Ritteralltag sein musste. Jedoch nur wahre Helden zeichnen sich durch großen Taten aus.

Beiträge aus dem Fach Geschichte