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Paris, nous voilà!

Es war mal wieder soweit: Die Parisfahrt der Q11 – genannt classe musée-Fahrt – stand an. So machten wir uns am Montag, dem 16.7.2018 gemeinsam mit Frau Oppelt und Herrn Hille auf den Weg in die heimliche Hauptstadt Europas.

classemusee2018aUnser Abfahrtstag begann eher trüb und regnerisch. Pünktlich um 8 Uhr fuhren wir mit dem Bus an der Meistersingerhalle los. Und wir fuhren und fuhren und fuhren, bis wir dann endlich gegen 19 Uhr in unserem Ibis Budget im 19. Arrondissement ankamen. Paris empfing uns nicht nur mit Sonne und Hitze pur, sondern auch mit Staus und Hupkonzerten. Letztere waren natürlich nicht nur dem extremen Verkehrsaufkommen geschuldet! Frankreich feierte noch seinen Sieg bei der Fußballweltmeisterschaft mit „Merci les bleus“ Transparenten und unzähligen Fähnchen in bleu-blanc-rouge. Nach unserer Ankunft bezogen wir rasch unsere Zimmer und widmeten uns dem Abendprogramm. Auf der Tagesordnung standen: Carnets an der Métrostation kaufen und die nähere Umgebung erkunden. classemusee2018bErfreulicherweise gab es sowohl links als auch rechts vom Hotel größere Supermärkte, und an Bars und Restaurants fehlte es auch keineswegs. Den Abschluss bildete ein gemütliches Picknick am Ufer des Kanals Ourcq, welcher zum Glück nur ein Katzensprung von unserem Hotel entfernt war.

Musik ist die Sprache, die jeder versteht - in unserer Heimat Europa und in der Welt

fr radio 18Wir, das P-Seminar Französisch, planen dieses Jahr eine Projektkooperation mit dem deutsch-französischen Club. Das gemeinsame Ziel, die französische Kultur und in diesem Fall besonders die Musik, den Deutschen näher zu bringen, hat uns zu dieser Zusammenarbeit veranlasst. Wir sind sehr froh, dass wir den Dfc als Partner gewinnen konnten, da uns seine Mitglieder sehr in unserem Anliegen unterstützen. Unser P-Seminar steht unter dem Motto „La radio n'est pas rétro“, was so viel bedeutet wie „Radio ist nicht altmodisch“. In diesem Sinne werden wir am 3. Juli im internationalen Haus in Nürnberg, eine Talkshow veranstalten, in der wir verschiedene erfolgreiche französische Musiker und deren Songs in einem lockeren Gespräch vorstellen. Nähere Informationen findet ihr im pdfFlyer271 kB. Wir freuen uns sehr auf Euer Kommen!

Hannah Winkler und Jana Weinzierl (Mitglieder des P-Seminar Französisch)

«En marche- vers où?» - zuversichtliche Gespräche unter Nachbarn

abibac18 aAm 12. März 2018 besuchten wir, einige Schüler des AbiBac-Kurses eine Veranstaltung bezüglich der Zukunft der deutsch-französischen Beziehungen im Literaturhaus. Die Sorbonneprofessorin  Hélène Miard-Delacroix, und der Leiter des DFI in Ludwigsburg, Dr. Baasner waren eingeladen worden, um die Beziehung zwischen Deutschland und Frankreich von ihrem Standpunkt aus zu kommentieren. Dabei wurden einige interessante Themen angesprochen, wie zum Beispiel der Einfluss des neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Außerdem äußerten die beiden ihre Wünsche und Verbesserungsvorschläge, wie beispielsweise den Elysée-Vertrag zu erneuern. Auch wenn die Professorin und der DFI-Chef oft anderer Meinung waren, stand für beide fest, dass ein intensiver Kontakt zwischen den Nachbarländern sehr wichtig ist oder wie Herr Baasner Charles de Gaulle zitierte: „Zusammenarbeit muss man organisieren!“.

In der zweiten Hälfte des Abends durfte das Publikum den Experten Fragen stellen. Daraufhin wurde intensiv über Städtepartnerschaften diskutiert und die Verantwortung der Bürger sich zu engagieren. Es wurde der Ansatz gefunden, dass man sich mehr dafür einsetzen sollte, die Bürger selbst zu erreichen, wie zum Beispiel durch Erasmus Programme. Außerdem wurde der Vorschlag, die Sprache Deutsch an französischen Schulen mehr zu fördern, von allen Seiten befürwortet. Derzeit sei es nämlich so, dass sich weniger Schüler in Frankreich dazu entschließen Deutsch zu lernen, da die Sprache als sehr schwierig gelte.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es ein sehr informativer und aufschlussreicher Abend war, der zum Nachdenken anregt, da auch das Publikum mitdiskutieren konnte und seine Forderungen und Anliegen formulieren konnte. Auch waren die Themen, welche besprochen wurden,  interessant, da man ohne diese Diskussion vermutlich nie darüber nachgedacht hätte.

Jana Weinzierl und Hannah Winkler Q11

Unser Frankreichaustausch nach Brive-la-Gaillarde

brive17 1Jetzt war es also soweit. Am Abend des 10. März 2017 standen wir alle erwartungsvoll am Dokumentationszentrum und warteten auf die Ankunft unserer Austauschpartner, die für eine Woche bei uns in Deutschland bleiben sollten. Dieses Jahr bekamen Schüler der 9c, 9b, 9M und 10b die Möglichkeit, an einem beidseitigen Austauschprogramm mit dem Collège Cabanis im südwestlichen Brive-la-Gaillarde teilzunehmen. Gleich nach der Ankunft der 20 jungen Franzosen hatten die Familien ein Wochenende mit vielen Ausflügen geplant, wie zum Beispiel in den Nürnberger Tiergarten oder einfach mal in die Innenstadt, wo „drei im Wäggla“ natürlich auch nicht fehlen durften. Die Woche bestand dann abwechselnd aus gemeinsamen Ausflügen und Besichtigungen nur für unsere französischen Gäste, die Deutschen hatten währenddessen normalen Unterricht hatten. brive17 2So nahmen unsere Austauschschüler an einer Führung durch Nürnberg und einer Besichtigung des Dokumentationszentrums teil. Zusammen erfuhren wir in Führungen viel über die beiden Städte Bamberg und Regensburg und hatten auch genug Zeit, diese beim Shoppen zu erkunden. Die Truppe hatte viel Spaß, und das Wetter war fantastisch. Auch an der Abschiedsfeier mit großem Buffet und Bilder-Präsentation in der Mensa gab es noch viel zu reden. Beim Abschied früh morgens flossen einige Tränen, aber man wusste: In zwei Wochen würde man sich in Frankreich schon wiedersehen.

Caroline, die Geduld in Person!

fr ass 17Unsere Fremdsprachenassistentin für Französisch in diesem Schuljahr war Caroline Colin aus der Normandie. Montags und donnerstags in der Arbeitsstunde half sie uns dabei, die Lektionstexte besser zu verstehen. In der gemütlichen Sitzecke vor dem Klassenzimmer haben wir immer zu dritt oder viert mit ihr geübt. Es machte sehr viel Spaß, die Texte mit ihr zu lesen und durchzuspielen. Sie war besonders begeistert, wenn wir uns völlig in die Rollen hineinversetzten. Unsere Aussprache hat sie sehr geduldig verbessert und hat uns „en haut“, wenn nötig, auch 36 Mal am Stück vorgesprochen ;-). Dafür brachten wir ihr auch einige wichtige deutsche Wörter bei, die man in jedem Satz verwenden kann („halt“, „und so“ und „dings“).

Die Klasse 5G (2016/17)

Deutsch-französischer Sketch

mit Schülern der Klassen 5G (Neues Gymnasium) und 4b (Grundschule Insel Schütt) bei den Feierlichkeiten zum deutsch-französischen Tag am 19. Januar 2018 an der Grundschule Insel Schütt im Rahmen der Kooperation im Fach Französisch

d f schuett18Am Nikolaustag (6. Dezember 2017) besuchte die Klasse 4b zusammen mit der Schulleiterin der Grundschule Insel Schütt, Frau Zweifel, die Klasse 5G und ihre Französischlehrerin Frau Weidlich, um im Rahmen der Kooperation im Fach Französisch einen gemeinsamen Sketch einzuüben. Da die Grundschule Insel Schütt seit diesem Schuljahr bilinguale Grundschule mit Französisch ist, bot sich eine Zusammenarbeit geradezu an. Beide Klassen wollten die Tücken eines Restaurantbesuchs, mit denen Franzosen bzw. Deutsche im jeweils anderen Land zu kämpfen haben, auf lustige Art etwas übertrieben darstellen. So wurde zunächst überlegt, welche Gerichte zwei Französinnen in Deutschland bestellen würden und was zwei deutsche Damen gerne in Frankreich essen würden. Ein gemeinsamer musikalischer Teil wurde außerdem angegangen.

Nachdem beide Klassen im Französischunterricht fleißig weitergeübt hatten, noch kurze Hinführungen zu ihren jeweiligen Szenen einstudiert und tolle Plakate zu den jeweiligen kulinarischen Spezialitäten gemalt hatten, kam die Klasse 5G am 10. Januar 2018 zur Generalprobe auf der echten Bühne an die Grundschule Insel Schütt.

Am 19. Januar 2018 war es dann endlich soweit. Die Schülerinnen und Schüler der 5G hatten ihren großen Auftritt. Für große Erheiterung im Publikum sorgten zwei Mädchen der 5G als deutsche Damen, die verzweifelt Schäuferle, Weißwürste, Roulade oder Klöße in einem französischen Restaurant bestellen wollten. Die französische Kellnerin musste ihnen ihre Wünsche jedes Mal abschlagen. So verließen die beiden Damen schließlich entnervt das Restaurant. Nicht besser erging es dem französischen Paar, gespielt von Schülerinnen der 4b, das im deutschen Restaurant vergeblich pâté, escargots, grenouille oder fruits de mer beim deutschen Kellner bestellen wollte. Die übrigen Schüler der beiden Klassen unterstützten die beiden Restaurantszenen sangeskräftig in den jeweiligen Chorteilen. Alle Darsteller wurden für ihren Auftritt mit kräftigem Applaus belohnt. – Bravo, les élèves et merci beaucoup!

Claudia Weidlich

Abibac-Fahrt nach Straßburg: Eine deutsch-französische Begegnung im Herzen Europas

abibac2017 bAm 18.10.2017, früh morgens um sieben Uhr trafen wir, die Abibacschüler der elften und zwölften Klasse, uns am Nürnberger Hauptbahnhof, um mit dem Zug über Stuttgart nach Straßburg zu fahren. Dort angekommen mussten wir erst einmal die Sicherheitskontrollen am Bahnhof überstehen, um unser Gepäck in den Schließfächern zu verstauen, weil wir noch den Conseil de l´Europe (Europarat) besichtigen wollten.

Im Rat wurde uns zuerst ein Film über die Aufgaben des Europarats, zum Beispiel den Schutz der Menschenrechte, gezeigt. Er ist ein Forum für Debatten über allgemeine europäische Fragen ( z.B. Integrationspolitik). Seit seiner Gründung am 5. Mai 1949 beinhaltet der Rat 47 Mitgliedsstaaten. Weißrussland gehört nicht dazu, da es noch die Todesstrafe praktiziert. Während unseres Besuchs tagte der Rat zum Thema der Flüchtlingspolitik. Dementsprechend durften wir gespannt der Debatte lauschen. In dieser sprachen auch Jugendliche über Demokratieförderung bei Heranwachsenden.

Nach dem Besuch fuhren wir von Straßburg aus zum eigentlichen Ziel unserer Reise: Sélestat. Am dortigen Bahnhof wurden wir von den dort schon wartenden corres erwartungsvoll empfangen. Den restlichen Abend verbrachten wir bei den jeweiligen Gastfamilien und durften die elsässische Gastfreudschaft genießen.

Ab nach Paris mit „Classe musée“!

Auch im Jahr 2017 hieß es für das P-Seminar Französisch, welches im Rahmen von „Classe musée“ stattfand, wieder „Paris! Nous venons!“

classemusee2017aNachdem also der Studien- und Berufsberatungsteil des Seminars abgeschlossen war, sowie die Planungsphase, in der unter anderem eine Broschüre mit Informationen über die Sehenswürdigkeiten und die Teilnehmer der Fahrt erstellt wurde, trafen sich die Seminarteilnehmer sowie eine Gruppe anderer Parisinteressierter aus unserer Jahrgangsstufe am 17. Juli 2017 kurz vor acht Uhr an der Meistersingerhalle, froh, dem Schulalltag eine Woche lang entrinnen zu können.

Pünktlich um acht gestartet und mit der optimistischen Prognose des Busfahrers, mit etwas Glück bereits um 17 Uhr in Paris zu sein, machte man es sich gemütlich und bereits nach kurzer Zeit ging es den mitgebrachten Snacks an den Kragen.

Doch leider schien sich das besagte Glück vorzeitig Sommerferien genommen zu haben, denn bereits kurz nach Nürnberg stand der Bus im Stau. Trotz weniger und nur kurzer Pausen erreichten wir unser Hotel erst um 20 Uhr (nach zwölf Stunden Fahrt; immerhin ein NGN-Rekord :-)). Für den eigentlich geplanten Spaziergang durch unser Viertel blieb keine Zeit mehr, doch nach erster Inspektion der Zimmer, deren spartanische Einrichtung etwas gewöhnungsbedürftig war, blieb noch etwas Zeit, um die nähere Umgebung zu erkunden und/oder Essen zu gehen.